Kirche soll Ermutigung für die Zukunft geben
Kirche soll Ermutigung für die Zukunft geben
Landessynode in Augsburg mit Abendmahlsgottesdienst eröffnet
(Sperrfrist: Sonntag, 10. April, 1800)
Mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst in der historischen Augsburger St. Anna-Kirche ist am Sonntag die Frühjahrestagung der bayerischen evangelischen Landesynode eröffnet worden. In seiner Predigt sagte der Vizepräsident der Synode, Heinrich Götz (Augsburg), dass bei allen aktuellen Problemen der Auftrag der Kirche im Mittelpunkt stehen müsse. Kirche sei überall da, wo Menschen von der befreienden Botschaft Gottes erfahren. Deshalb müsse die Kirche Menschen in Notlagen beistehen, Fragende und Verunsicherte unterstützen und insgesamt Ermutigung für die Zukunft geben.
Während ihrer Augsburger Tagung werden sich die 108 Synodalen, die rund 2,7 Millionen Protestanten in Bayern repräsentieren, mit dem Schwerpunktthema "Kirche vor Ort" beschäftigen. Dabei sollen die 108 Synodalen, in der Mehrzahl Laien, darüber beraten, wie Kirche auch in Zukunft handlungsfähig sein kann. Außerdem müssen die Synodalen über Vorlagen und Eingaben befinden, bei denen es neben anderem um die Gestaltung der Kirchenmusik und die Zusammenlegung der "Predigerseminare" in Bayreuth und Nürnberg geht. Bei diesen Beratungen spielt auch die weitere Konsolidierung des kirchlichen Haushalts eine wichtige Rolle.
Die Landessynode gehört zur Kirchenleitung der bayerischen Landeskirche. Das Kirchenparlament, das zwei Mal im Jahr in unterschiedlichen bayerischen Städten zusammen tritt, hat weitreichende Kompetenzen: Die Synodalen beschließen Kirchengesetze, den kirchlichen Haushalt und wählen den Landesbischof.
(Hinweis an die Redaktionen: Stichwort Landessynode folgt)


