"Grüner Gockel" als Statussymbol
"Grüner Gockel" als Statussymbol
Fränkische Gemeinden geben Beispiel für Umweltbewusstsein
Beim landeskirchlichen Umweltprojekt "Grüner Gockel", das auf eine nachhaltige Verbesserung der Umweltbedingungen in kirchlichen Einrichtungen abzielt, hat Bayerns Norden die Nase vorn: Nach Mitteilung von Bernd Brinkmann (Pegnitz), dem landeskirchlichen Umweltbeauftragten Bayern-Nord, können sich künftig vier oberfränkische und vier mittelfränkische Gemeinden mit dem stilisierten Federvieh - Statussymbol einer umweltfreundlichen Gemeinde - schmücken.
Aus den übrigen bayerischen Kirchenkreisen hat sich Brinkmann zufolge nur noch die Regensburger Neupfarrkirchengemeinde an dem landeskirchlichen Pilotprojekt beteiligt. Neben den neun Kirchengemeinden führte auch die Diakoniestationen Schwabach und "Eckstein", das Haus der Kirche in Nürnberg, das landeskirchliche Umweltmanagement ein. Die Kirchengemeinden hatten in den zurückliegenden zwei Jahren Leitlinien zur Bewahrung der Schöpfung erarbeitet und ein langfristiges Umweltprogramm verabschiedet.
Wir haben in unserer Gemeinde alles auf den Prüfstand gestellt", sagte Frank Ziegler gegenüber epd. Er ist der Sprecher eines achtköpfigen Umweltteams, das für die Bayreuther Auferstehungskirche das Umweltmanagement betrieb. Vor allem im baulichen Bereich sei erheblicher Handlungsbedarf festgestellt worden. Neben der Bayreuther Gemeinde sind noch folgende fränkische Kirchengemeinden mit dem Zertifikat "Grüner Gockel" ausgezeichnet worden: Plech, Goldkronach (beide Landkreis Bayreuth) und Wonsees (Landkreis Kulmbach), Versöhnungskirche Nürnberg, Bonhoeffer-Kirche Nürnberg, Paul-Gerhard-Gemeinde Nürnberg, Christuskirche Ansbach.


