Evangelischer Entwicklungsdienst (EED)

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Evangelischer Entwicklungsdienst (EED)

Der Evangelische Entwicklungsdienst e.V. (EED) wird von den evangelischen Kirchen und dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. In deren Auftrag fördert der EED jährlich rund 1.500 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Ozeanien, Südosteuropa und im Kaukasus.

Von den rund 15 Millionen Euro, die der EED jedes Jahr in die Entwicklung Lateinamerikas steckt, gehen rund fünf Millionen Euro nach Brasilien. Schwerpunkte der Förderung sind die nachhaltige ländliche und städtische Entwicklung sowie Organisationen, die sich für Demokratisierung und Menschenrechte einsetzen.

Zu den 40 Projekten, die derzeit gefördert werden, zählt zum Beispiel die "Lutherische Stiftung für Diakonie" (FLD) der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB), die Organisation ABIA in Rio de Janeiro, die sich seit 1986 um HIV-Infizierte und AIDS-Kranke kümmert, oder das "Centro de Apoio ao Pequeno Agricultor" (CAPA), welches den ökologischen Landbau fördert.

Im kommenden Jahr verschmilzt unter dem Dach einer neuen Großorganisation der Entwicklungsdienst EED mit den beim Diakonischen Werk der EKD angesiedelten Hilfswerken "Brot für die Welt" und "Diakonie Katastrophenhilfe" zu einer Einheit. Die Arbeit wird dann gebündelt unter dem neuen Namen "Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst" mit Sitz in Berlin. (2616)

(Artikel vom 25.11.2011)