Keine betriebsbedingten Kündigungen

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Keine betriebsbedingten Kündigungen

Stadtmission Nürnberg stellt Entwicklungskonzept "Stadtmission 21" vor

Nürnberg. Die Stadtmission Nürnberg will im Rahmen ihres Entwicklungskonzeptes "Stadtmission 21" ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen. Hauptziele seien eine "strategische Neueinrichtung" und die finanzielle Stabilisierung, sagte Vorstandssprecherin Gabriele Sörgel am Mittwoch vor Journalisten. Damit sollen Angebote und Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehört die Zusammenführung von Einrichtungen, die Reduktion unzureichend finanzierbarer Spezialdienste wie der Migrationsberatung oder gezielte Kooperationen einzelner Häuser im Einkauf von Lebensmitteln oder Pflegeartikeln. So sollen etwa die vier Pflegeheime der Stadtmission künftig aus nur noch zwei anstatt wie bisher vier Küchen versorgt werden. Bereits beschlossen ist außerdem der Verkauf des Fritz-Kelber-Hauses, in dem derzeit Einrichtungen der Seniorenhilfe untergebracht sind. Insgesamt werden innerhalb der Organisation 18 Stellen eingespart, die aber im Rahmen der üblichen Fluktuation durch Versetzungen und Umschulungen aufgefangen werden sollen.

Die Stadtmission Nürnberg ist mit 782 Mitarbeitenden in 51 Einrichtungen das größte Sozialwerk der Stadt. Allein mit den nun beschlossenen Maßnahmen soll die Haushaltslücke von zuletzt rund einer Million Euro bis 2010 schrittweise um rund 700 000 Euro reduziert werden. Weitere Einsparungen, die ab 2006 für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen sollen, erhoffen sich die Verantwortlichen durch Entlastungen innerhalb des kirchlichen Tarifsystems.

(Artikel vom 27.04.2005)