Bischof Bedford-Strohm: Gute Vorsätze zum neuen Jahr nicht an äußerlichen Maßstäben orientieren

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Bischof Bedford-Strohm: Gute Vorsätze zum neuen Jahr nicht an äußerlichen Maßstäben orientieren

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr können nach Auffassung des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm ein wichtiger Schritt zu einem besseren Leben sein. Allerdings gebe es auch Vorsätze, die den Menschen "von außen eingeredet" werden und im Leben nicht wirklich gut tun, betont der Bischof in einem "Geistlichen Wort" zum Jahreswechsel. Als Beispiele für diese Maßstäbe, an denen die Menschen gemessen würden, nannte er Stärke, Schönheit, Besitz und Erfolg.

Wer sich an diesen äußerlichen Lebensmaximen orientiere, sehne sich aber oft tief in der Seele nach einer tragfähigeren Orientierung, betont der Bischof. Diese Orientierung könne die Jahreslosung für 2012 geben. Das neue Jahr haben die christlichen Kirchen unter das Bibelwort "Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2. Korinther, 12,9) gestellt. Dieses Botschaft gebe, so Bedford-Strohm weiter, den Menschen Mut, wo sie sich als schwach, unterlegen und machtlos fühlten.

Außerdem überwinde dieses Bibelwort ein "Denken in Superlativen", das Misstrauen und Sorgen schaffe. Es komme dann nicht mehr darauf an, "wer der Schönste, der Beste, der Erfolgreichste und auch nicht wer der Reichste ist". (2865)

(Artikel vom 28.12.2011)