"Indio-Hilfe" plant neues Gesundheitszentrum in Mexiko

Meldung lang | epd - Landesdienst Bayern

"Indio-Hilfe" plant neues Gesundheitszentrum in Mexiko

Ein neues Projekt hat die "Indio-Hilfe Peru" in Angriff genommen. Die private Initiative aus Sennfeld bei Schweinfurt will den baufälligen Gesundheitsposten im mexikanischen Eloxochitlan wieder aufbauen. Zwei Drittel der Bausumme in Höhe von 120.000 Euro haben die evangelischen Posaunenbläser um Bürgermeister Emil Heinemann bereits gesammelt. Bei der nächsten Reise im August wolle er die Zusage zum Neubau geben, so der Vorsitzende am Montag gegenüber dem epd.

Das neue Zentrum soll die Gesundheitsversorgung für 12.000 indianische Einwohner im Bundesstaat Puebla sichern. Das bisherige Gebäude ist einsturzgefährdet, die medizinische Ausrüstung verschwunden oder unbrauchbar.

Die "Indio-Hilfe Peru" entstand 1984 nach einer Reise von Posaunenchorbläsern durch Peru. In Zusammenarbeit mit der UNO wurden zunächst kleine Hilfsprojekte in Peru finanziert. Die Bilanz nach 20 Jahren: 30.000 Menschen in vier Ländern Lateinamerikas haben Zugang zu medizinischer Versorgung bekommen. Außerdem wurden Wasserleitungen gebaut, Kinderheime gefördert und Werkstätten ausgestattet. Dafür wurden 225.000 Euro gesammelt. Da die Mitglieder der Indio-Hilfe Verwaltungs- und Reisekosten grundsätzlich selbst tragen, seien alle Spenden direkt in die Projekte geflossen, betonte Heinemann.

(Artikel vom 02.05.2005)