Ikone mit herausgestreckter Zunge
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Deutsches Museum München zeigt Ausstellung über Albert Einstein (mit Bild)
Das Deutsche Museum München eröffnet am 5. Mai eine Sonderausstellung über den weltberühmten Physiker Albert Einstein (1879 - 1955). "Wir zeigen Einsteins bahnbrechende Erkenntnisse und einzigartige Leistungen, informieren aber auch über die faszinierende Persönlichkeit", erklärte Museumsdirektor Wolfgang M. Heckl vor Journalisten am Dienstag. Mit Hilfe von interaktiven Elementen solle vor allem ein "junges Publikum angesprochen und begeistert werden", so Heckl. Schließlich gäbe es ohne Einsteins Arbeiten weder GPS-Navigationssysteme, Lasertechnik oder Digitalfotografie.
Die Ausstellung mit dem Titel "Abenteuer der Erkenntnis. Albert Einstein und die Physik des 20. Jahrhunderts" schildert auf 400 Quadratmetern Einsteins revolutionäre Denkkonzepte der modernen Physik und zeigt, vor welchem gesellschaftlichen Hintergrund sie stehen.
In hohen Vitrinen informieren Texte und historische Exponate über die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten, darunter die Relativitätstheorien oder die Atom- und Quantenphysik. Mittelpunkt der Schau ist ein Interferometer von Georg Joos. Mit dieser Maschine konnte Joos 1930 nachweisen, dass es keinen Äther gibt. Dies war eine Bestätigung Einsteins Spezieller Relativitätstheorie.
Auch die Verbindung von Einstein mit dem Deutschen Museum wird in der Ausstellung kritisch reflektiert: So wurde der junge Physiker 1920 in den Ausschuss des Deutschen Museums berufen, während der NS-Zeit aber wurde seine Mitgliedschaft 1933 beendet und auf seinem Mitgliedsausweis "Größter Deutschhetzer" vermerkt. Einstein konnte bis zu seinem Tod 1955 nicht zu einer neuerlichen Mitgliedschaft bewegt werden.
Begleitend zur Sonderausstellung, die vom 5. Mai bis 30. Dezember 2005 zu sehen ist, findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt. Im Planetarium ist täglich um 10 Uhr eine Sondervorführung über "Einsteins Universum - Die Revolution von Raum und Zeit". Im Foyer der Bibliothek ist eine Sonderausstellung über die "Gegner Einsteins" zu sehen. Außerdem gibt es Vorträge, Diskussionen, Konzerte, Führungen und Lesungen. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.deutsches-museum.de.
Foto per ISDN oder E-Mail abrufbar bei epd-bild (München), Telefon 089/12172-140. Bestellnummer: b050510.
Achtung: Ab sofort können Sie die Fotos direkt im Internet herunterladen unter !


