Kleine Landesmedienzentralen zusammen legen

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Kleine Landesmedienzentralen zusammen legen

Stoiber: Auch föderale Strukturen müssen Effizienz nachweisen

Eine Zusammenlegung von kleinen Landesmedienzentralen hat Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber am Freitag bei der 20-Jahr-Feier der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in München (BLM) gefordert. Auch föderale Strukturen müssten ihre Effizienz nachweisen und dürften nicht um ihrer selbst erhalten werden, betonte Stoiber. Eine Bundesmedienzentrale sei nicht nötig.

Stoiber sieht die bayerischen Lokalradios "im Aufwind". Die lokalen Fernsehanstalten müssten hingegen noch ihre Wirtschaftskraft nachweisen. Die Staatsregierung werde weiterhin "angemessene Spielräume" für den lokalen und regionalen Privatfunk schaffen, betonte Stoiber. Mehr als 60 Lokalfunk- und rund 20 Lokalfernseh-Programme werden derzeit in Bayern ausgestrahlt.

BLM-Präsident Wolf-Dieter Ring erklärte bei der Veranstaltung, es sei in den vergangenen 20 Jahren "eine beispielhafte lokale Rundfunklandschaft" geschaffen worden. Die BLM habe darüber hinaus wirksame Hilfe beim Aufbau demokratisch kontrollierter Rundfunksysteme in Osteuropa geleistet. Gegenwärtig werde mit Hilfe der EU die Zusammenarbeit von bayerischen und tschechischen Lokalradios entlang der Grenze gefördert.

(Artikel vom 06.05.2005)