Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

Die Barmer Theologische Erklärung heute

Am 31. März 1934 verabschiedete die protestantische Bewegung "Bekennende Kirche" die "Barmer Theologische Erklärung". Sie war ein Protest gegen die Gleichschaltung und Instrumentalisierung der Kirche unter dem NS-Regime.
Noch heute hat die Erklärung prägenden Einfluss auf die Evangelischen Christen in Deutschland. Deshalb wird die Landessynode im Frühjahr 2017 entscheiden, ob sie in den Grundartikel der Kirchenverfassung aufgenommen werden soll.

Was bedeutet Barmen also heute? Infos und Hintergründe finden Sie im neuen Sonntagsblatt THEMA-Magazin zur Barmer Theologischen Erklärung.
Sie können es kostenlos bestellen, per Mail an vertrieb@epv.de.

Neuer Hörfunk- und Fernsehpreis "Religion & Soziales"

In diesem Jahr wird erstmals der Spezialpreis "Religion & Soziales", im Rahmen des BLM "Hörfunk- und Lokalfernsehpreises" verliehen. Er wird vom Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. und dem katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund ausgelobt.  Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. In dieser Kategorie werden Journalistische Arbeiten gekürt, die das Thema "Heimat Flucht, Vertreibung, Zuwanderung – Wie funktionierte und funktioniert die Integration in der Region?" behandeln. Schon zum 29. Mal wird der "Hörfunk- und Lokalfernsehpreis" von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien verliehen. Bis zum 28. Februar können die Jornalisten ihre Beiträge einsenden.

www.blm.de

Filmbeitrag: Musik grenzenlos

Blid der Gruppe Gitanes Blondes

Hans Jürgen Buchner hat mit seiner Band Haindling bereits in den 1980er Jahren traditionelle bayerische Volksmusik mit Elementen afrikanischer und fernöstlicher Klangwelten kombiniert. Und damit ein ganz neues Verständnis von Volksmusik geschaffen.

Heute gibt es eine Vielzahl von Volksmusikgruppen, die Tradition, moderne Rhythmen und Klänge verschiedener Völker und Kulturen miteinander verbinden. Lebensformen-Autor Roman Linke hat drei Bands der bayerischen Weltmusikszene porträtiert.

Das Zigeunerhafte, das Nomadische, das Umherziehen fasziniert die Musiker der Gruppe Gitanes Blondes. Sie bezeichnen sich selbst als musikalische Weltreisende. Sie vereinen bayerische Volksmusik mit traditioneller Zigeunermusik.

Seine lebenslange Suche nach dem für ihn geeigneten Musikinstrument führt den Vollblutmusiker Thomas Gundermann von Stuttgart nach München. Allerdings nicht, ohne auf dem Weg dahin in Indien vom Meister die Chennai zu erlernen oder in Tansania rituelles Trommeln. Als er am Ende seiner Reise in München ankommt, findet er endlich sein Instrument: die altdeutsche Sackpfeife. Diese lehrt er heute und tritt damit in verschiedenen Ensembles oder auch als Solokünstler auf.

Das Münchner Bandkollektiv ExpressBrassBand zelebriert seit über einem Jahrzehnt einen unverwechselbaren Brass Band Stil, tief verwurzelt im klassischen New-Orleans-Jazz, Soul und Afrobeat, mit orientalischen Einflüssen vom Maghreb bis Afghanistan. Die ExpressBrassBand spielt in stark wechselnden Besetzungen, mal zu sechst, mal zu fünfundzwanzigst; hauptsächlich Blechblasinstrumente, begleitet von Schlagzeug, Bongo und Stimme.

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Film zum Thema Integration: "Mitten in Niederbayern"

Eindrücke von der Theaterarbeit

Schönau, ein 800-Einwohner-Dorf im niederbayerischen Rottal, in dem seit einem Jahr auch gut 30 Flüchtlinge leben: Sie sind untergebracht im ehemaligen Gasthof zur Post, direkt gegenüber der Kleinkunstbühne „Posthalterstadl Schönau“. Unkende Stimmen sahen dadurch schon das Ende der erfolgreich gestarteten Kleinkunstbühne voraus: „Da kommt ja keiner mehr, wenn da die Asylbewerber rumlungern“.

Doch in Schönau ist es anders. Alle ziehen an einem Strang: der Helferkreis, die Gemeinde und der Verein „Lebensraum Rottal“, der den „Posthalterstadl“ betreibt.
Ein Theaterstück wurde entwickelt, bei dem Einheimische und Asylbewerber gemeinsam auf der Bühne stehen. Sebastian Goller inszeniert mit seiner Komödie »Mitten in Niederbayern« die Geschichte von Flüchtlingen, die in einem Dorf ankommen. „Das Thema ist nicht wirklich lustig, aber ich wollte unbedingt eine Komödie haben“, erzählt der Schauspieler und Regisseur.

Mehr über die Arbeit von Sebastian Goller wird im Magazin Lebensformen am 28.11.2015 vorgestellt.

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Filmbeitrag: Die Cranachs

Bild Lucs Cranach

Seinen Zeitgenossen galt Lucas Cranach der Ältere neben Dürer als der bedeutendste Maler seiner Zeit. Viele waren ganz begierig darauf, einen Cranach zu besitzen - ob Cranach der Ältere oder Cranach der Jüngere interessierte damals nicht, als Qualitätsmerkmal genügte das Wappen der Cranachs, die geflügelte Schlange.
Vom einfachen Malerhandwerker zum einem der begehrtesten Künstler und reichsten Unternehmer - eine Erfolgsgeschichte des Spätmittelalters. Lucas Cranach wurde 1472 als Sohn des Malers Hans Maler im bayerischen Kronach geboren, nach seiner ersten Ausbildungszeit in seiner Heimatstadt verliert sich seine Spur. 1501 taucht er in Wien auf und malt so gut, dass Kurfürst Friedrich der Weise, nachdem ihm Albrecht Dürer, das Malergenie jener Zeit, eine Absage erteilte, den völlig unbekannten Lucas Cranach zu seinem Hofmaler ernennt. Ab da geht es nur noch bergauf.

Sie wollen mehr über die Erfolgsgeschichte der Cranachs wissen?
Der Link zur Sendung ist hier:
Logo Lebensformen 

Weiterlesen: Unser THEMA-Magazin Die Cranachs beleuchtet hintergründig die Maler der Reformation.

Themenheft Cranach

"Die Cranachs - Malerwerkstatt der Reformation" aus der Reihe Sonntagsblatt THEMA
52 Seiten, Farbdruck, Preis € 4,00

Zu bestellen im Sonntagsblatt-Shop

Kunst und Religion

Atelierbesuche 2015

 

Wollten Sie schon immer einen Blick hinter die Kulissen werfen und wissen, wie Künstlerinnen und Künstler arbeiten? Was sie über Kirche, Religion und Glaube denken? Und wie sie vorgehen, wenn sie ein Altarbild malen oder ein Kirchenfenster gestalten? Bei unseren Atelierbesuchen öffnen Künstlerinnen und Künstler exklusiv ihr Atelier. Die Kunsthistorikerin Rieke C. Harmsen begleitet Sie auf der Entdeckunsgreise zu ungewöhnlichen Standorten und Werkstätten und moderiert die Gespräche mit den Künstlern.

Das Projekt "Atelierbesuche - Künstler zwischen Bild und Bibel" wurde von der Abteilung Crossmedia im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. (EPV) im Rahmen der Lutherdekade entwickelt. Es wird unterstützt von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sowie dem Kulturfonds Bayern. Kooperationspartner sind unter anderem die Evangelische Stadtakademie München sowie die Bildungswerke.

Weitere Informationen und aktuelle Berichte unter: www.kunstundreligion.de

Grüß Gott - Magazin für die Urlauberseelsorge

Grüß Gott - Begleiter der Kirche in Urlaub und Kur

Das Magazin "Grüss Gott - Begleiter der Evangelischen Kirche in Urlaub und Kur" erscheint einmal jährlich. In dem Heft werden interessante Museen in Bayern vorgestellt; es gibt Reportagen zu Sehenswürdigkeiten und Tipps für Veranstaltungen oder schöne Kirchen. Das Magazin wird herausgegeben im Auftrag des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenrats vom Arbeitskreis für Freizeit und Erholung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Redaktion und Herstellung erfolgt im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V.

Das Heft kann kostenlos bestellt werden bei:
Kirchenrat Thomas Roßmerkel
tourismus@elkb.de

Weitere Informationen unter www.berggottesdienste.de

PDF icon Grüß Gott - Heft 2017 als PDF zum Download (5 MB) PDF icon Grüß Gott - Heft 2016 als PDF zum Download (7MB)

Leih-Ausstellung "Toleranz in Comics"

Motive Ausstellung

Die Ausstellung „Toleranz in Comics und Graphic Novels“ kann ausgeliehen werden. In den technisch und formal sehr abwechslungsreichen Comics und Graphic Novels wird die ganze Spannbreite des Themas geschildert: Es geht um Menschen, die ausgegrenzt oder gemobbt werden, um Gewalt und Macht, aber auch um Lösungswege und gute Beispiele.

Grundlage der Leih-Ausstellung bilden 40 hochwertige Tafeln im Format 60x80 cm. Jede Tafel präsentiert eine Bildgeschichte und ihren Künstler. Die komplette Ausstellung wird in Holzkisten angeliefert und kann mit wenigen Handgriffen aufgebaut werden.

Die Schau eignet sich hervorragend für Bildungseinrichtungen, Galerien oder kirchliche Einrichtungen. Die Ausstellung tourt durch ganz Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.gramic.de
Folgen Sie Gramic auch auf Facebook: facebook.de/GramicAward

Hier geht es zu den Ausstellungsmotiven und Leih-Informationen!

 

Comic-Wettbewerb

Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro startet der neue Comic/Graphic-Novel-Preis des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. (EPV). Er findet aus Anlass der Lutherdekade statt und soll alle zwei Jahre wiederholt werden.

Martin-Lagois-Fotowettbewerb

Der Martin-Lagois-Fotowettbewerb 2014 hat Reportagen und Bildstrecken, Porträts und Bildgeschichten zu den Weltreligionen in Deutschland gesucht. Eingereicht werden konnten Fotos zu Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.

Der nächste Fotowettbewerb findet 2016 statt. Weitere Informationen auch zu den vergangenen Wettbewerben finden Sie auf www.martin-lagois.de

Martin Lagois (1912-1997) war langjähriger Leiter der Redaktion Franken des Evangelischen Presseverbands für Bayern und jahrzehntelang als Fotograf tätig. Mit seiner Leica fotografierte er alte Kunstwerke in Frankens evangelischen Kirchen ebenso wie Menschen in Afrika oder Asien.

www.martin-lagois.de

EPV-Redaktionsgespräche

Die EPV-Redaktionsgespräche setzen Impulse für eine differenzierte Berichterstattung über Kirche und Religion, Politik und Gesellschaft, Soziales und Kultur.

Redakteurinnen und Redakteure der Nachrichtenagentur epd, der Wochenzeitung "Sonntagsblatt", der Evangelischen Funk-Agentur (efa), des Evangelischen Fernsehens (efs) und der epd-Redaktion "Weltreligionen" laden monatlich eine prominente Persönlichkeit zum Redaktionsgespräch ein.

Die Gespräche werden aufgezeichnet und in den jeweiligen Medien veröffentlicht. Sie ermöglichen darüber hinaus einen vertraulichen Informationsaustausch in kleiner Runde und dienen damit einer nachhaltigen Vernetzung. Die Koordination und Organisation der Redaktionsgespräche liegt bei der Abteilung Crossmedia im EPV.

Unsere Gäste bei den Redaktionsgesprächen:

Anregungen für Gesprächspartner nimmt gerne entgegen:
Rieke C. Harmsen, Abteilungsleiterin Crossmedia, rharmsen@epv.de, Telefon 089/12172-118.