Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

Film: Mit Musik und Tanz in eine bessere Zukunft

Lusine Harutyunyan und Shiloe MokayMusik kann Menschen miteinander verbinden, über geografische und kulturelle Grenzen hinweg. Musik leistet so einen Beitrag zu Integration und schafft ein Stück Frieden.

Ahmad Abbas aus Homs kam vor vier Jahren aus Syrien nach Deutschland. Zusammen mit anderen geflüchteten Menschen sang er unter der Leitung der Mezzosopranistin Cornelia Lanz bereits im Chor „Zuflucht Kultur“. Hier wurde die Idee zu seinem eigenen Musikprojekt, dem Syrischen Friedenschor, geboren. Die Chormitglieder sind junge, in München lebende Syrer. Ihre Vision: für Frieden und Freiheit im eigenen Land zu singen. Momentan ist der Chor vor allem in Deutschland erfolgreich. Vor Bundespräsident Joachim Gauck oder im Bayerischen Landtag sind die jungen Männer und Frauen schon aufgetreten. Nach den Konzerten suchen sie das Gespräch mit dem Publikum, beantworten Fragen zu Flucht, Krieg und Heimat und ihrem ganz persönlichen Traum vom Frieden.

Ein zweites Projekt: In Würzburg haben Frauen einmal wöchentlich die Gelegenheit für eine Stunde ihren Flüchtlingsalltag hinter sich zu lassen. Beim Tanzkurs mit Lusine Harutyunyan, einer armenischen Tanzlehrerin, die selbst aus ihrer Heimat fliehen musste. Die Idee zum Tanzkurs hatte Shiloe Mokay, eine junge Amerikanerin, die es wegen der Liebe nach Würzburg verschlagen hat. Als leidenschaftliche Tänzerin hat sie bei der Freien Turnerschaft Würzburg angefragt und ist auf offene Ohren gestoßen.

Wie man mit Musik, Tanz und anderen Projekten Integration schaffen und Kultur vermitteln kann, fragt Lebensformen-Moderatorin Christine Büttner Serena Widmann, die seit fünf Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig ist. Zusehen ist der Beitrag am Samstag, den 24. September 2016 um 17:00 Uhr auf SAT.1 Bayern.

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