Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

Filmbeitrag: Fraunhofer - ein Hort der freien Musik

Bildausschnitt: Volksmusik im Fraunhofer

Das „Wirtshaus im Fraunhofer“ in München ist in Sachen Politisches Kabarett und Theater eine Institution. Auch für Volksmusik der besonderen Art bietet Wirt Josef „Beppi“ Bachmaier seit 25 Jahren Raum für alte Bekannte, wie Zither-Manä oder die Isarschixn und für Newcomer der Volksmusikszene. Für Beppi nichts Besonderes, denn er profitiert als Wirt auch von den Künstlern, die sich dort ausprobieren können. Seine Volksmusiktage gelten als Geburtsstätte der neuen Volksmusik, die weder Scheuklappen noch Grenzen kennt. Seit einigen Jahren gibt es auch den „Fraunhofer Volksmusikpreis“. „La Brass Banda“, „Koflgschroa“ oder „Zwirbeldirn“ haben sich schon dafür beworben.


„Gankino Circus“, eine Kapelle aus Dietenhofen tritt dieses Jahr zum ersten Mal bei den „Fraunhofer Volksmusiktagen“ auf. Nach ersten Gehversuchen in örtlichen Musikzügen und Kapellen beschließen die vier Freunde als Straßenmusiker durch die Lande zu ziehen: Musikmachen lernt man von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen, besonders inspiriert werden sie von einem bulgarischen Rundtanz.


G. Rag und die Landlergeschwister gehören zum festen Repertoire des Frühschoppens im „Fraunhofer“ und in Beppis „Herzkasperlzelt“ auf der Oidn Wiesn. „Volksmusik machen, wie es uns gefällt“, am liebsten in Wirtshäusern und Biergärten, das ist die Devise der Band rund um Andreas Staebler, wie G. Rag mit bürgerlichem Namen heißt. Sie spielen Landler, Zwiefache, aber auch Interpretationen von Hank Williams Songs - natürlich unplugged.

Mehr hören können Sie auf Lebensformen am Samstag, den 27.2.2016, um 17:00!

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