Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

Interview mit Heinrich Bedford-Strohm zu Personen der Bibel I

 

Heinrich Bedford-Strohm, Herausgeber

Heinrich Bedford-Strohm (56) ist Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er ist Autor und Herausgeber des Buches „Die Personen der Bibel“.


Was können wir von den biblischen Figuren lernen?
Bedford-Strohm: In der Bibel wird von Menschen berichtet, die in ihrem Leben Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Dabei handelt es sich keineswegs nur um Heilige. Zum Teil waren es Personen, die sich eines Kapitalverbrechens schuldig gemacht haben: Moses, der einen Aufseher erschlug; David, der den Ehemann Batsebas umbringen ließ; Paulus, der als Aufpasser der Hinrichtung von Stephanus, dem ersten christlichen Märtyrer, beiwohnte.
 
Das sind also zunächst einmal keine Vorbilder.
Bedford-Strohm: Diese biblischen Personen sind uns nicht durch ihre menschliche Größe zu Vorbildern geworden. Sondern weil Gott in ihrem Leben gewirkt hat. Sie haben an den Orten, an denen sie schuldig geworden sind, ihre Schuld bekannt und Vergebung erfahren. Ihr Leben verlief oft auf krummen Bahnen, doch hat Gott sie wieder auf einen guten Weg zurückgeführt. Von diesen Menschen können wir lernen. Sie können uns Vorbild sein für unser Leben und für unseren Glauben, nicht weil sie perfekt gewesen wären, sondern weil sie in ihrem Leben letztendlich auf Gott vertraut haben.
 
Welche biblische Gestalt fasziniert sie besonders?
Bedford-Strohm: Zum Beispiel der Prophet Nathan, der sich nicht scheute, König David mit dessen Schuld zu konfrontieren, ihn anzuklagen und es somit gewagt hat, der Macht gegenüber die Wahrheit zu sagen. Es ist aber auch David selbst, weil er in dieser Situation die Fähigkeit zur Umkehr und Buße hatte, obwohl er als König über dem Gesetz stand. Ebenso spricht mich die Frau an, die Jesus in Betanien die Füße salbt und mit ihrem Haar trocknet. Während die Jünger nach Jesu Leidensankündigungen vehement widersprechen, kniet sich die Frau nieder und lässt sich auf den Leidensweg Jesu ein.
 
Sie sind Autor des Buches und haben auch die Herausgeberschaft übernommen.
Bedford-Strohm: Dieses Buch beleuchtet unterschiedliche Personen der Bibel, Frauen und Männer, Erzväter und Könige, Jünger und Prophetinnen, erläutert ihre Hintergründe und bringt sie uns dadurch näher. Wir lernen damit die Bibel neu kennen, können darüber mit anderen ins Gespräch kommen und erhalten wichtige Impulse und Anregungen für unser eigenes Leben.

 

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Rupert Neudeck hat etwas riskiert: Menschlichkeit ohne Kompromisse

Bild von Rupert NeudeckDer große Humanist Rupert Neudeck ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Radikal hat Rupert Neudeck uns vorgelebt, was er unter Engagement für eine gerechtere Welt versteht. In derzeitigen Flüchtlingssituation aktueller denn je: über 35 Jahre hat er in Krisengebieten in aller Welt sein Leben riskiert, um den Menschen in Not zu helfen. Weltweit bekannt wurde er, durch die Gründung des Komitees Cap Anamur/Deutsche Notärzte e.V.. Tausende vietnamesische Flüchtlinge konnten dadurch vor dem Ertrinken gerettetet werden. Auch wurden von ihm die „Grünhelme“, ein internationales Friedenskorps, gegründet. Schulen, Solaranlagen und Krankenhäuser wurden mit Hilfe dieses Engagements gebaut.
 
Wer war dieser Mensch, der sich so unermüdlich und radikal für andere eingesetzt hat? Woher schöpfte er seine Kraft? Wie schaffte er es, bei all den Hürden immer wieder neu anzufangen und für seine Ziele zu kämpfen?
Bewegend und sehr persönlich hat Rupert Neudeck von seinem Leben erzählt und gibt uns einen Einblick, wie er zu diesem mutigen und bewundernswerten Mann wurde. Ein spannendes Porträt, das bei uns im Claudius Buchverlag erschienen ist, finden Sie hier

Wir haben ihn 2014 auch für das Sonntagsblatt interviewt. Hier können Sie das ausführliche Interview nachlesen.

Sonntagsblatt THEMA „Den Glauben weitergeben“

Das neue Sonntagsblatt THEMA

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Es geht diesmal um die jüngsten Gemeindeglieder und deren Ansichten, Vorstellungen sowie Gebete und Spiele rund um den Glauben. Knifflige Kinderfragen kindgerecht beantworten und die Bedeutung religiöser Erziehung sind ebenso Schwerpunkte des aktuellen THEMA-Magazins „Den Glauben weitergeben“.

Aus dem Inhalt:

  • Was Hänschen nicht lernt: Die Bedeutung von religiöser Erziehung.
  • Kinder als Theologen: Kinder glauben – Eltern lernen
  • Lauschen, Singen, Beten: Sonntags im Kindergottesdienst.
  • Lieber Gott, segne flott: Mut zum kreativen Tischgebet.
  • Krippenspiel und Bettgebet: Was bedeuten Rituale und Traditionen?
  • Von Oma zur Bibel-App: Glaubensvermittlung im Wandel der Zeit.
  • Jesus-Puppe und Bibel-Barbie: Glauben spielend entdecken.

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Sonntagsblatt THEMA „Männer“

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»Meine Halbmarathonszeit, meine Eiskletterwand, meine
Mountainbiketour« – Vergleiche und die Suche nach männlicher
Identität begleiten Männer ein Leben lang. Das neue THEMA Magazin
»Männer« widmet sich diesen und weiteren wichtigen Themen rund um
das Mannsein.

Aus dem Inhalt:

  • König, Krieger, Magier, Liebhaber: Welcher Typ steckt in Ihnen? Die vier männlichen Archetypen im Licht der Bibel.
  • Männerpfarrer Günter Kusch: Die drei Schritte des Mose – Inwiefern taugen biblische Männer als Vorbilder für ein
  • authentisches Mannsein?
  • Jesus der Mann: Warum hat sich Gott in einem Mann offenbart und nicht in einer Frau?
  • 85 Jahre Männerfreundschaft: Günter Berlin und Ernst Leonhardt sind seit der ersten Klasse eng befreundet.
  • Sehnsucht nach …: Männerarbeit in der Kirche.

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THEMA „Männer“
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um den Mann und das Mannsein.

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Sonntagsblatt THEMA
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Was im Radio darüber gesagt wurde:
Der Redakteur
Die Zuhörer

Die Barmer Theologische Erklärung heute

Am 31. März 1934 verabschiedete die protestantische Bewegung "Bekennende Kirche" die "Barmer Theologische Erklärung". Sie war ein Protest gegen die Gleichschaltung und Instrumentalisierung der Kirche unter dem NS-Regime.
Noch heute hat die Erklärung prägenden Einfluss auf die Evangelischen Christen in Deutschland. Deshalb wird die Landessynode im Frühjahr 2017 entscheiden, ob sie in den Grundartikel der Kirchenverfassung aufgenommen werden soll.

Was bedeutet Barmen also heute? Infos und Hintergründe finden Sie im neuen Sonntagsblatt THEMA-Magazin zur Barmer Theologischen Erklärung.
Sie können es kostenlos bestellen, per Mail an vertrieb@epv.de.

THEMA: "Heilige Nacht"

Die schönsten Weihnachtslieder – für Sie gesammelt

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Weihnachten ist das Fest der Rituale – dazu gehört auch gemein-
sames Singen. Unser neues THEMA-Magazin ist ein kleines
musikalisches Handbuch für Heiligabend mit den 23 populärsten
deutschen Weihnachtsliedern und deren Entstehungsgeschichte.
Alle Lieder mit Noten und Akkordbezifferungen.

»Alle Jahre wieder«,  »Es ist ein Ros entsprungen«, 
»Ihr Kinderlein, kommet«, »Freu dich, Erd und Sternenzelt«,
»Zu Bethlehem geboren« und viele Weitere!

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THEMA „Heilige Nacht“
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Weihnachtslieder mit Noten und Akkordbezifferungen.

„Heilige Nacht“ aus der
Reihe Sonntagsblatt THEMA

52 Seiten, Farbdruck,
Preis: € 4,00

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Sonntagsblatt-THEMA

THEMA »Die Cranachs
- Malerwerkstatt der Reformation«

Das Magazin für engagierte Christen
(Nr. 6/2014)

Wie Lucas Cranach und sein gleichnamiger Sohn zur Bilderschmiede der Reformation wurden: 52 schön gestaltete Farbseiten im THEMA-Magazin zum Cranach-Jahr 2015.

Aus dem Inhalt:

  • Unter dem Logo der geflügelten Schlange. Die Cranach-Werkstatt – Medienagentur der Reformation
  • Gemalte Reformation. Wie Cranach und Luther evangelische Bilder erfanden
  • Der »katholische« Cranach. Die andere Seite des »Malers der Reformation«
  • Schwarz/Weiß-Malerei. Wie Cranach vom Nationalismus vereinnahmt wurde
  • Der Mundschenk. Wie sah der jüngere Lucas Cranach aus?
  • Der Verschollene. Hans Cranach und sein früher Tod in Italien
  • Ein Meister vor der Entdeckung. Lucas Cranach der Jüngere
  • Bürgermeister und Bildberichterstatter. Die Cranachs und ein Hexenprozess
  • Cranach-Krimis. Der Fall Klieken und Nürnbergs falsche Cranache
  • u.v.m.

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Sonntagsblatt-THEMA

  • informiert verständlich und umfassend über ein Schwerpunkt-Thema, das Kirche und Gesellschaft bewegt: mit Reportagen, Hintergrundgeschichten und einer Menge vielseitigem Material wie praktischen Hinweisen und Tipps
  • eignet sich auch für Gesprächskreise oder zum Auslegen auf Ihrem Büchertisch.