Evangelischer Presseverband für Bayern e.V.

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THEMA »Frauen der Reformation«

Worüber die Männer in unserer Redaktion gerade so diskutieren? Das neue THEMA-Heft "Frauen der Reformation"! Darin porträtieren Autoren sieben mutige und starke Reformatorinnen. Es geht um Personen wie Katharina von Bora, die sich von dem neuen Glauben, den Martin Luther in Flugschriften verbreitete, anstecken ließ und aus ihrem Kloster floh. Aber auch um unbekanntere Beispiele wie Elisabeth Cruciger, die als erste Frau ein evangelisches Kirchenlied dichtete.

»Ohne die Unterstützung der Frauen hätte es keine Reformation gegeben«, sagt der Osnabrücker Kirchenhistoriker Martin Jung. Doch die Quellenlage ist dünn. Das Wissen über die Frauen der Reformation basiert größtenteils auf den Schriften ihrer Ehemänner oder anderer Männer, die über oder an die Frauen schrieben. Von manchen Frauen, wie etwa Katharina Melanchthon, gibt es nicht einmal ein Bild. Mit diesem THEMA-Heft (hier bestellen!) sollen sie und die vielen namentlich unbekannten Frauen der Reformation in den Mittelpunkt gerückt werden.

Stipendium: Journalistenreise nach Tansania

Lutherische Kirche in TansaniaReligion, Glaube und Gesellschaft in Nord-Tansania

Dösende Löwen und Zebras in der weiten Savanne oder Armut und Korruption – die mediale Berichterstattung über Tansania lebt von Klischees. Dabei hat das ostafrikanische Land viel mehr zu bieten. Der Evangelische Presseverband für Bayern e.V. (EPV) und die Evangelische Kirche in Bayern (ELKB) schreiben zum zweiten Mal ein Stipendienprogramm für Medienschaffende aus. Bei der Recherche- und Studienreise lernen die Journalisten die Menschen vor Ort kennen. Sie besuchen kirchliche und soziale Projekte, sprechen mit Personen aus Kirche, Politik, Gesellschaft und Medien und bekommen so ein facettenreichen Einblick in das Leben.

Termin: 23. September - 3. Oktober 2017

Zielgruppe: RedakteurInnen, JournalistInnen, FotografInnen, IllustratorInnen, BlogerInnen sowie Medienschaffende aller Art. Das Programm zielt auf eine Erhöhung des Frauenanteils in der Medienarbeit und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Programm: Die geplante Reise führt in den Nordosten des Landes an den Fuß des Kilimandscharos. Die Medienschaffenden besuchen in Usa River soziale Einrichtungen in kirchlicher und diakonischer Trägerschaft – unter anderem für Waisenkinder oder Menschen mit Behinderung. Anschließend geht es nach Moshi, wo wir ein Zentrum für Krebstherapie und ein Handwerks-Projekt besuchen. Ziel der Reise ist der Austausch und die Begegnung mit den Menschen vor Ort. In Moshi ist daher auch ein Treffen mit tansanischen Medienschaffenden geplant.

Einen besonderen Fokus legt die Reise auf das Thema Religionen: Wir besuchen gemeinsam mit Tansaniern diverse Religionsgemeinschaften, Gottesdienste sowie Kirchen. Begegnungen mit Muslimen in Moscheen sind geplant. Während der elftägigen Reise gibt es verschiedene Optionen für die Recherche. Auf dem Programm steht auch der Besuch des Tarangire Nationalparks. (Das Programm ist vorläufig, Änderungen sind vorbehalten!)

Unterlagen für das "Medienstipendium Tansania" anfordern: weltreligionen@epv.de.

Tagung: Spiritualität der Zukunft

Plakat Tagung Spiritualität der ZukunftDer Evangelische Presseverband für Bayern e.V. ist gemeinsam mit dem Sankt Michaelsbund Medienpartner der Tagung „Spiritualität der Zukunft“. Knapp 20 Referenten gehen in Vorträgen und Workshops der Frage nach: Wie kann der Dialog zwischen freien spirituellen Suchbewegungen und dem pastoral-theologischen Selbstverständnis der Kirche aussehen?

Die Tagung findet vom 18. bis 20. Mai 2017 in den Räumlichkeiten der KHG LMU München statt. Veranstalter sind der Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München (EOM) und Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising (Kardinal-Döpfner-Haus) in Kooperation mit HochschulForum von KHG und ESG der LMU München, Occurso e.V., Evangelische Stadtakademie München, Spirituelles Zentrum St. Martin sowie der Abteilung Fort-/Weiterbildung und Begleitung der Berufe der Kirche EOM.

Die Tagung wird von Redakteurinnen und Redakteuren des EPV und des St. Michaelsbundes begleitet.

Anmeldung und Informationen auf www.spiritualitaet-der-zukunft.de

Storytelling & Bookazine für Tutzing

Bookazine Tutzinger Thesen der Evangelischen Akademie TutzingDie Abteilung Crossmedia im EPV hat die Evangelische Akademie Tutzing im Jahr 2016 bei der Entwicklung einer neuen Kommunikationskampagne beraten. Inzwischen sind die Ergebnisse zu sehen - online und als Printprodukt.

"Die Digitalisierung ist nicht nur eines der Themen, die wir in unterschiedlichen Tagungen aufbereiten, sondern hat auch längst unsere Arbeitsvollzüge erreicht“, sagte Akademiedirektor Udo Hahn bei seiner Begrüßung zum Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing.

Bei dem Multimedia-Projekt „Tutzinger Thesen“ berichteten unsere Redakteure von Tagungen der Evangelischen Akademie Tutzing. Das Storytelling-Format lieferte Hintergrundberichte, Referentenporträts und Video-Interviews.

Zum Jahresempfang erschien nun das Printprodukt. Das Bookazine „Tutzinger Thesen 1“ ist eine Mischung aus Magazin und Buch. Es fasst das Tagungsjahr 2016 noch einmal zusammen. Das Themenspektrum war vielseitig: von Kunst in Zeiten des Krieges über Reformation im Wandel der Zeit bis hin zu Entgrenzungen und Einhegungen von Gewalt. Das Heft enthält zudem ein exklusives Interview mit dem SPD-Politiker Wolfgang Thierse und Auszüge der Dankes-Rede von Frank-Walter Steinmeier, der 2016 mit dem Toleranz-Preis von der Akademie ausgezeichnet wurde.

Bookazine Tutzinger Thesen

20 Jahre evangelisches TV-Magazin "Lebensformen"

Beratungen in Lebenskrisen und Werte-Orientierung als Programm

Die Bedeutung des Qualitätsjournalismus' in den medialen Umbrüchen hat der Geschäftsführer von SAT.1 Bayern, Alexander Stöckl, bei dem 20. Jubiläum des Beratungsmagazins "Lebensformen" hervorgehoben. Der Journalismus müsse auf die Herausforderung reagieren, dass jeder einzelne durch die neuen technischen Möglichkeiten seine eigene Sicht der Dinge verbreiten könne, sagte Stöckl am Donnerstagabend bei dem Jubiläumsfeier des Evangelischen Presseverbands für Bayern (EPV) in München. Dieser Flut ungefilterter und ungeprüfter Informationen müssten die Medien eine sorgfältige Recherche, ausgewogene Berichterstattung und journalistische Qualität entgegensetzen, wie es das Magazin "Lebensformen" in beispielhafter Weise tue, sagte Stöckl. 

Wie Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), sagte, sei das evangelische TV-Magazin durch seine inhaltliche Ausrichtung eine Bereicherung der bayerischen Fernsehlandschaft. Denn es vermittle neben den häufig schnelllebigen und oberflächlichen Informationen eine fundierte Werte-Orientierung und kulturelle Bildung.

Über die Jahre sei das Magazin seiner Zielsetzung treu geblieben, ganz praktische Lebenshilfe zu geben, sagte EPV-Direktor Roland Gertz. Dazu gehöre auch, menschliche Abgründe, Krisen und Schicksale darzustellen und gleichzeitig zu zeigen, dass es aus christlicher Sicht immer die Möglichkeit eines Neuanfangs gebe. In dem Magazin werde "von der Sinnsuche und Lebenskrisen über Lebensfreude und Leidenschaft die ganze Bandbreite des Lebens dargestellt", ergänzte Claudia Dinges, Chefredakteurin des Evangelischen Fernsehens (efs).

An die turbulenten Anfänge von "Lebensformen" erinnerte Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik an der Universität Erlangen und Mitbegründerin des Magazins. Zuerst sei das Magazin quer zu dem eher boulevard-mäßigen Angebot des Privatsenders gestanden. Die inhaltliche Ausrichtung des Magazins sei dann jedoch auf eine immer größere Akzeptanz gestoßen. Denn die Kirche stehe mit ihren vielfältigen Angeboten nahe bei den Menschen und sei ein "Kompetenz-Zentrum für Neuanfang", sagte Haberer.

Unter dem Titel "Lebensformen" entwickelte die EPV-Abteilung Evangelisches Fernsehen (efs) 1997 das erste christliche Beratungsmagazin, das jeweils am letzten Samstag des Monats auf SAT.1 Bayern ausgestrahlt wird.

Redaktionsgespräch mit Siegfried Schneider20 Jahre Lebensformen

Passend zum Reformationsjubiläum: Sonntagsblatt THEMA »Frauen der Reformation«

THEMA Frauen der Reformation

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Starke und mutige Frauen waren und sind es auch heute noch, die sich für die Reformation einsetzen. Margot Käßmann zum Beispiel sieht die Beteiligung der Frauen als zentral an für die Inhalte der Reformation. Unser neues THEMA-Magazin stellt die Frauen in den Mittelpunkt und porträtiert sieben mutige „Reformatorinnen“.

  • Frauen mit Mut: Reformationsbotschafterin Margot Käßmann über die Frauen der Reformation
  • Der Beginn der Emanzipation: Ohne Frauen hätte es die Reformation so nicht gegeben
  • Der Glaube kommt im Alltag an: Das neue Frauenbild des Wittenberger Reformationsaltars
  • Die doppelte Katharina: War Martin Luther ein Frauenversteher? Ja und Nein
  • Verloren in der Männerwelt: Wie Frauen zur Zeit der Reformation lebten
  • Umkämpfte Frauenordination: Der weite Weg der Frauen ins Pfarramt
  • Im Porträt: Katharina von Bora, Argula von Grumbach, Barbara Cranach, Elisabeth Cruciger, Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg, Olympia Fulvia Morata und Katharina Melanchthon

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Broschüre gegen Rechtsextremismus

Sie wollen in ihrer Gemeinde, im Dekanat oder einfach im Bekanntenkreis über die aktuelle Haltung der Evangelischen Kirche zum Rechtsextremismus diskutieren? Oder vielleicht möchten Sie sich einfach nur darüber informieren, was auf der Frühjahrssynode 2016 in Ansbach für ein Handlungskonzept zum Umgang mit Rechtsextremismus beschlossen hat.


Alles über die Grundpositionen der EKD zum Rechtsextremismus kann man in der Handreichung: „Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes. Nein zum Rechtsextremismus.“ nachlesen. Sie informiert über die Haltungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, ihre Erfahrungen und Perspektiven zum Umgang mit Rechtsextremismus.


Besonders praxisnah: die Argumentationshilfen gegen rechtsextremistische Äußerungen im Anhang der Broschüre. Realisiert wurde das hochwertige Print-Produkt von der Evangelischen Medienagentur (ema) im Evangelischen Presseverband in Bayern e.V.

Ein kostenloses Exemplar können Sie hier bestellen:

Frau Barbara Hübner
Sekretariat/Assistenz für Kirchenrat Reiner Schübel
Referat für Diakonie
Tel. 089 / 5595-496
PC-Fax: 089 / 55958496

Kostenloser Download der Broschüre hier.

Die Reformation to go

Außer Thesen nix gewesen? Weit gefehlt! Die von Martin Luther 1517 losgetretene Reformation war eine der folgenschwersten Bewegungen der Weltgeschichte - und sie hat frappierende Ähnlichkeit mit einem Boxkampf. Michael Sommer und sein Playmobil-Ensemble präsentieren das Allerwichtigste über dieses historische Ereignis in einer Ultrakurzversion.

Das Gewinnspiel zum Video ab Samstag auf facebook.com/epvdigital